08.05.2015 | Zwei-Minuten-Archiv
„Es ist nicht klug, in allem, was man sieht, Symbole zu finden. Es macht das Leben zu erfüllt: von Schrecken.“ Oscar Wilde (1854 bis 1900) Ich habe neulich mit Schrecken festgestellt, dass ich auf Anhieb nicht genau erklären konnte, wann das Partizip von »erschrecken«...
10.04.2015 | Zwei-Minuten-Archiv
»Zeichnen ist die Kunst, Striche spazieren zu führen.« Paul Klee (1879 bis 1940) Auf mehrfachen Wunsch geht es heute um den Apostroph. Sie lesen richtig: um den Apostroph, nicht um das Apostroph, denn das wäre falsches Deutsch. Ein Apostroph zeigt an, dass etwas...
06.03.2015 | Zwei-Minuten-Archiv
»Ordnung ist Macht.« Henri Frédéric Amiel (1821 bis 1881), französisch-schweizerischer Philosoph, Essayist und Lyriker Manchmal will einem das, was im Duden geschrieben steht, so gar nicht gefallen. Das ist bei mir immer der Fall, wenn es um Wortkopplungen geht, in...
06.02.2015 | Zwei-Minuten-Archiv
»Wenn es nicht nötig ist, etwas zu ändern, dann ist es nötig, es nicht zu ändern.« Alter Spruch (Quelle: aphorismen.de) Wie ist das eigentlich mit den Adjektiven »nötig« und »notwendig«, sind die tatsächlich synonym, also gleichbedeutend und damit austauschbar?...
09.01.2015 | Zwei-Minuten-Archiv
»So ein paar gelehrte Zitate zieren den ganzen Menschen.« Heinrich Heine (1797 bis 1856) Wann verwendet man welche Anführungszeichen? Dazu erreichen mich immer wieder Fragen, von denen ich einige heute beantworte. Im Deutschen gibt es zwei gängige Formen: die...
05.12.2014 | Zwei-Minuten-Archiv
»Nur der begreift das Alphabet, der es recht zu verbinden versteht.« Emanuel Geibel (1815 bis 1884), deutscher Lyriker und Dramatiker Es gibt Fragen, die ich immer wieder gestellt bekomme. Zum Beispiel: Wann schreibt man zusammengesetzte Begriffe in einem Wort, und...
07.11.2014 | Zwei-Minuten-Archiv
»Jede Zeit hat Tausende von Helden, die kein Geschichtsbuch erwähnt.« Otto Weiss (auch: Weiß; 1849 bis 1915), Wiener Musiker und Feuilletonist Die deutsche Sprache ist wirklich nicht leicht. Man kann Hunderte schreckliche Fehler machen! Oder muss es heißen:...
Lieber Herr Fink, ich hatte in der Tat überlegt, zumindest »nahe« auch noch in diesen Newsletter aufzunehmen, das hätte dann…
Liebe Frau Topka, ich umarme Sie! Diese Genitiverei nervt mich seit Jahren. Zu den von Ihnen genannten üblichen Verdächtigen darf…
Sprachliche Kopplungen zeigen, wie kleine formale Entscheidungen die Lesbarkeit beeinflussen. Die konkreten Beispiele machen das Thema sehr anschaulich.
Ist mir ein Vergnügen :-)
Vielen lieben Dank dafür!