»Zwei Minuten für die Sprache« | Newsletter-Archiv

Hier können Sie nach Herzenslust in den Ausgaben der letzten Jahre stöbern. Wenn Sie eine bestimmte Frage haben, können Sie auch nach Stichwörtern suchen. So oder so: Ich wünsche viele Aha-Momente!

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#121: gewohnt oder gewöhnt?

An manche Dinge im Leben werde ich mich wahrscheinlich nie gewöhnen: an Laubbläser zum Beispiel. Dass ich aber jeden ersten Freitag im Monat einen Sprachtipp verschicke, das bin ich gewohnt. Oder doch gewöhnt? (…)

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#120: anvisieren und avisieren

Kürzlich bat mich eine Leserin, doch mal über den Unterschied zwischen »anvisieren« und »avisieren« zu schreiben, das könnten nach ihrer Beobachtung viele Menschen nicht richtig auseinanderhalten. Mache ich doch gern!

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#119: niemand und jemand

Bei Büchern, die ich privat lese, bin ich eigentlich gnädig, wenn ich Fehler entdecke. Kürzlich aber rebellierte mein Sprachgefühl auf das Heftigste. (…)

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#118: Verschiedenes

Ich bin ja immer dafür, Texte kurz zu halten. Wenn man Überflüssiges weglässt, entsteht eine klarere Aussage. Aber was ist überflüssig?

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#117: hoch hinaus

Wenn das kleine Wörtchen »hoch« mit Verben oder Partizipien zusammentrifft, muss ich immer scharf überlegen: Wie waren da noch mal die Regeln?

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#116: Darstellende Kunst

In manchen Informationstexten kommt das Verb »darstellen« in jedem zweiten Absatz vor. Dabei ist es in den meisten Fällen nicht nur unnötig kompliziert. Es geht auch am Kern der Sache vorbei.

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#115: Ach du Schreck!

Ich habe neulich mit Schrecken festgestellt, dass ich auf Anhieb nicht genau erklären konnte, wann das Partizip von »erschrecken« denn nun »erschreckt« heißt und wann »erschrocken«. Und wenn ich das schon zum x-ten Mal nachschlage, können Sie ja auch gleich profitieren!

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#114: Apostroph

Ein Apostroph zeigt an, dass etwas weggelassen wurde. Oft sehe ich aber Apostrophe da, wo gar nichts fehlt: (…) Umgekehrt ist ein Apostroph aber nicht überall zwingend, wo man etwas weglässt. Also, wie denn nun?

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#113: Abkürzungen innerhalb von Kopplungen

Manchmal will einem das, was im Duden geschrieben steht, so gar nicht gefallen. Das ist bei mir immer der Fall, wenn es um Wortkopplungen geht, in denen unbedingt noch eine Abkürzung untergebracht werden soll.

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#112: nötig und notwendig

Wie ist das eigentlich mit den Adjektiven »nötig« und »notwendig«, sind die tatsächlich synonym, also gleichbedeutend und damit austauschbar? Spontan möchte man meinen, dass es so ist. Aber schauen wir mal genauer hin.

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#110: Zusammen oder gekoppelt?

Es gibt Fragen, die ich immer wieder gestellt bekomme. Zum Beispiel: Wann schreibt man zusammengesetzte Begriffe in einem Wort, und wann sind Bindestriche erforderlich?

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#109: Hunderte und Tausende

Die deutsche Sprache ist wirklich nicht leicht. Man kann Hunderte schreckliche Fehler machen! Oder muss es heißen: »schrecklicher Fehler«? Da geht’s doch schon los: Wie ist es denn eigentlich mit Zahlwörtern wie »Hunderte«, »Tausende« oder »Millionen«? In welchem Fall steht das Gezählte?

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#108: Adjektive zu »Information«

Informationen sind eine wichtige Währung. Fast so, als wollte die deutsche Sprache dieser Bedeutung Rechnung tragen, hält sie verschiedene Adjektive bereit, die sich auf Informationen beziehen: informativ, informatorisch und informationell. Was ist was?

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#107: Behalten Sie den Überblick!

Haben Sie immer den Überblick über Ihre Sprache? Ich lese oft, dass jemand »einen Überblick der wichtigsten Fakten« geben möchte. Hier hat sich eine englische Konstruktion in den deutschen Sprachgebrauch eingeschlichen: (…)

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#105: genau so oder genauso?

Welche der folgenden Schreibweisen ist richtig – »genauso« oder »genau so«? Die Antwortet lautet (wie so oft): Es kommt darauf an. Aber worauf? (…)

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#104: Jetzt wird’s kritisch

Gefühlt mindestens zweimal am Tag laufen sie mir über den Weg: die »kritischen Erfolgsfaktoren«. Diese Kombination ist so verbreitet, dass kaum noch jemand merkt: Sie ist eigentlich ein Anglizismus.

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