»Zwei Minuten für die Sprache« | Newsletter-Archiv

Hier können Sie nach Herzenslust in den Ausgaben der letzten Jahre stöbern. Wenn Sie eine bestimmte Frage haben, können Sie auch nach Stichwörtern suchen. So oder so: Ich wünsche viele Aha-Momente!

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#116: Darstellende Kunst

In manchen Informationstexten kommt das Verb »darstellen« in jedem zweiten Absatz vor. Dabei ist es in den meisten Fällen nicht nur unnötig kompliziert. Es geht auch am Kern der Sache vorbei.

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#115: Ach du Schreck!

Ich habe neulich mit Schrecken festgestellt, dass ich auf Anhieb nicht genau erklären konnte, wann das Partizip von »erschrecken« denn nun »erschreckt« heißt und wann »erschrocken«. Und wenn ich das schon zum x-ten Mal nachschlage, können Sie ja auch gleich profitieren!

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#114: Apostroph

Ein Apostroph zeigt an, dass etwas weggelassen wurde. Oft sehe ich aber Apostrophe da, wo gar nichts fehlt: (…) Umgekehrt ist ein Apostroph aber nicht überall zwingend, wo man etwas weglässt. Also, wie denn nun?

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#113: Abkürzungen innerhalb von Kopplungen

Manchmal will einem das, was im Duden geschrieben steht, so gar nicht gefallen. Das ist bei mir immer der Fall, wenn es um Wortkopplungen geht, in denen unbedingt noch eine Abkürzung untergebracht werden soll.

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#112: nötig und notwendig

Wie ist das eigentlich mit den Adjektiven »nötig« und »notwendig«, sind die tatsächlich synonym, also gleichbedeutend und damit austauschbar? Spontan möchte man meinen, dass es so ist. Aber schauen wir mal genauer hin.

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#110: Zusammen oder gekoppelt?

Es gibt Fragen, die ich immer wieder gestellt bekomme. Zum Beispiel: Wann schreibt man zusammengesetzte Begriffe in einem Wort, und wann sind Bindestriche erforderlich?

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#109: Hunderte und Tausende

Die deutsche Sprache ist wirklich nicht leicht. Man kann Hunderte schreckliche Fehler machen! Oder muss es heißen: »schrecklicher Fehler«? Da geht’s doch schon los: Wie ist es denn eigentlich mit Zahlwörtern wie »Hunderte«, »Tausende« oder »Millionen«? In welchem Fall steht das Gezählte?

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#108: Adjektive zu »Information«

Informationen sind eine wichtige Währung. Fast so, als wollte die deutsche Sprache dieser Bedeutung Rechnung tragen, hält sie verschiedene Adjektive bereit, die sich auf Informationen beziehen: informativ, informatorisch und informationell. Was ist was?

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#107: Behalten Sie den Überblick!

Haben Sie immer den Überblick über Ihre Sprache? Ich lese oft, dass jemand »einen Überblick der wichtigsten Fakten« geben möchte. Hier hat sich eine englische Konstruktion in den deutschen Sprachgebrauch eingeschlichen: (…)

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#105: genau so oder genauso?

Welche der folgenden Schreibweisen ist richtig – »genauso« oder »genau so«? Die Antwortet lautet (wie so oft): Es kommt darauf an. Aber worauf? (…)

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#104: Jetzt wird’s kritisch

Gefühlt mindestens zweimal am Tag laufen sie mir über den Weg: die »kritischen Erfolgsfaktoren«. Diese Kombination ist so verbreitet, dass kaum noch jemand merkt: Sie ist eigentlich ein Anglizismus.

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#103: Punkt hinter URLs?

Wenn E-Mail- oder Internetadressen am Satzende stehen, setzt man danach noch einen Schlusspunkt? Diese Frage höre ich oft, und sie wird bisher in keinem mir bekannten Nachschlagewerk beantwortet.

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#102: Ballast abwerfen

In der deutschen Alltags-Schriftsprache gibt es viele Wendungen, die aufwendiger sind als nötig. Damit werden sie zu Nebelkerzen, die den klaren Blick auf die Aussage verstellen. Ein Beispiel ist das Wörtchen »mit«: (…)

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#101: insofern und insoweit

Oft habe ich den Eindruck, dass man das kleine Wörtchen »als« nicht so richtig für voll nimmt. Anders kann ich mir jedenfalls nicht erklären, dass ihm so oft ein »dass« seine Position streitig macht oder sich zumindest an seine Seite drängt.

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#100: Jubiläum

Umgangssprachlich reden wir ja gerne mal von einem »X-jährigen Jubiläum«. Sprachpingelig betrachtet ist das falsch, denn es ist ja nicht das Jubiläum selbst, das X Jahre alt ist.

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Januar 2014: Kontamination

In der Umgangssprache passiert es häufig, dass sich zwei Wörter oder Wendungen mit ähnlicher Form und Bedeutung vermischen. Besonders oft höre und lese ich zum Beispiel die Satzeinleitung »Meines Wissens nach …«.

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