»Hundert männliche und hundert weibliche Eigenschaften machen einen Menschen komplett.«
Aus Tibet
Ein Leser fragte mich kürzlich, ob Substantivformen wie »die Ruderin« oder »die Wanderin« eigentlich korrekt seien. Es heiße doch auch nicht »die Lehrin« oder »die Pfarrin«, sondern »die Lehrerin« und »die Pfarrerin«; warum also nicht »die Rudererin« und »die Wandererin«?
Grundsätzlich leitet sich die weibliche Form einer Personenbezeichnung von der männlichen ab, indem man die Endung -in an das Wort anhängt (Freund/Freundin). Hin und wieder ist noch ein Umlaut nötig (Arzt/Ärztin), und manchmal ist nicht die komplette männliche Form die Basis, sondern nur der Wortstamm (Kunde/Kundin).
Das bloße Anhängen gilt auch, wenn die männliche Form auf -er endet, wie eben beim Lehrer und der Lehrerin. Einen Sonderfall haben wir allerdings, wenn die männliche Form auf -erer endet, zum Beispiel »der Wanderer« oder »der Ruderer«. In diesem Fall ersetzt die weibliche Endung -in das zweite -er.
Das ist schon das ganze Geheimnis. »Wanderin« und »Ruderin« sind also korrekt, auch wenn sie etwas seltsam klingen.
Hallo Stefan, ich bin kein Typografie-Profi, aber vielleicht lesen hier welche mit, die sich dazu äußern können. Aus meiner Sicht…
Gibt es feste typografische Regeln für die Breite des Leerzeichens? Ich empfinde eine ganzes Leerzeichen als unschön, vor allem bei…
Interessanter Gedanke! Das wiederum müsste bedeuten, dass diese Formulierung vorrangig in gedruckten Medien vorkommt; ich lese sie aber auch dauernd…
Einerseits stimme ich zu, frage mich allerdings, ob da eine gewisse "Veraltung" der Informationen vorweggenommen wird. Jemand, der z. B.…
In genau jenen Nachrichten werden leider auch die Angaben zu den Temperaturen falsch gesagt und und geschrieben. Oft sind z.…