Dies hier habe ich neulich in einer Tageszeitung gefunden. In dem Artikel ging es um Managergehälter. Bei der Wiedergabe einer Einschätzung der Kanzlerin hat der Autor oder die Autorin allerdings eine Ecke zu viel genommen:
Selbst wenn Frau Merkel tatsächlich etwas von »Vertrauen in den Glauben« in ein Mikrofon gesagt haben sollte – das hier ist nicht als wörtliches Zitat gekennzeichnet. Und einem Journalisten darf man wohl zutrauen, dass er sprachlich glättet, wo nötig.
Man vertraut auf etwas oder man glaubt an etwas – beides ist möglich. Ob man hier die eine Wendung nimmt oder die andere, ist Geschmackssache (für mich ist Vertrauen der geeignetere Begriff):
Gehaltsexzesse erschütterten das Vertrauen der Bürger, dass es in der Wirtschaft gerecht zugehe.
oder
Gehaltsexzesse erschütterten den Glauben der Bürger daran, dass es in der Wirtschaft gerecht zugehe.
Wenn wir als Bürger darauf vertrauen, dass wir auch weiterhin an etwas glauben werden, dann sind wir wohl nicht mehr zu retten.

Hallo Stefan, ich bin kein Typografie-Profi, aber vielleicht lesen hier welche mit, die sich dazu äußern können. Aus meiner Sicht…
Gibt es feste typografische Regeln für die Breite des Leerzeichens? Ich empfinde eine ganzes Leerzeichen als unschön, vor allem bei…
Interessanter Gedanke! Das wiederum müsste bedeuten, dass diese Formulierung vorrangig in gedruckten Medien vorkommt; ich lese sie aber auch dauernd…
Einerseits stimme ich zu, frage mich allerdings, ob da eine gewisse "Veraltung" der Informationen vorweggenommen wird. Jemand, der z. B.…
In genau jenen Nachrichten werden leider auch die Angaben zu den Temperaturen falsch gesagt und und geschrieben. Oft sind z.…